Der heutige Tag verlief erst einmal entspannter. In Roadtown auf Tortola, was zu den British Virgin Islands gehört, sollten wir erst um 13.00 Uhr anlegen. So konnten wir mal wieder etwas länger schlafen, in Ruhe frühstücken und uns noch etwas sonnen.
Wir entschieden uns, vor dem Ausflug noch fix zum Mittagessen zu gehen und beobachteten das Anlege-Prozedere dadurch aus den Restaurant-Fenstern. An dieses viele leckere Essen kann man sich wirklich gewöhnen ;).
Unser gebuchter Ausflug war „Komm an Land-Impressionen von Tortola“. Der Ausflug hatte nur eine Dauer von 3 Stunden, in denen eine Stunde Strand enthalten war. Demnach war klar, dass wir nicht so richtig viel von der Insel kennen lernen werden. Aber nach so langer Zeit freuten wir uns dennoch, auf unseren 2. Karibikstrand in diesem Urlaub und die anderen Ausflüge waren entweder vergriffen oder klangen schlichtweg uninteressant. So richtig hatten wir mit dem Stop auf dieser Insel ja eh nicht mehr gerechnet.
Wir legten tatsächlich an und es ging erneut mit einem offenen Safaribus los. Dieser war deutlich bequemer als der am Vortag in Samaná.
Zunächst ging es für uns durch Road Town und den Fort Hill hinauf. Hin und wieder machten wir kleine Fotostops.

Bald schon erreichten wir den Strand. Dieses Mal war der Sand deutlich heller und damit eher „typisch karibisch“. Allerdings wurden wir zu einem touristischen Abschnitt gebracht, nur mit dem Unterschied, dass es aktuell keinen Tourismus auf der Insel gibt. Die Liegestühle standen zwar alle aufgereiht, sahen aber nicht besonders einladend aus und hätten natürlich trotzdem Einiges gekostet. Wir nahmen also unsere gelb-weißen AIDA Handtücher und machten es uns im warmen Sand bequem. Immer wieder ging es natürlich auch ins Meer. Hier gab es ein paar kleinere Wellen und wir genossen das Bad sehr.

Dann war die Stunde schon wieder vorbei und es ging mit ein paar weiteren Fotostops zurück zum Strand. Unser heutiger Guide sprach ein schnelles Englisch. Ihm zuzuhören und alles, was er über die Insel erzählte, zu verstehen war daher nicht wirlich einfach.
Wieder auf dem Schiff setzten wir uns noch ein wenig auf`s Pooldeck. Nach und nach trudelten auch unsere Urlaubsbekanntschaften ein und mit Antje und Marc unterhielten wir uns ausführlicher. Der Ausflug „Schnorcheln vor St. Barth“ wäre wohl die bessere Wahl gewesen. Die Fotos waren sehr beeindruckend. Samt Schnorchelausrüstung ging es immer wieder quer durch verschiedene Felshöhlen. Ich glaub, schnorcheln und Fische waren aber auch hier eher Name als Programm.
Naja, der Tag war jetzt eh nicht mehr zu ändern und für uns wurde wieder einmal deutlich, dass wir eigentlich Individualtouristen sind. Hoffentlich hört dieser Corona-Wahn irgendwann endlich wieder auf.
Das Ablegen gegen 19.00 Uhr haben wir dann beim Abendessen im Restaurant mehr oder weniger versäumt. Bei Tui wäre uns das niemals passiert. So schnell können sich Dinge ändern. Am Abend hatte Peter Löhmann noch einen weiteren Gastauftritt. Inzwischen hatte er nach einer Woche ohne Gepäck auch seine Koffer nachgeliefert bekommen, und konnte seine Show mit allem Equipment vervollständigen.
Wir gingen ins Bett und freuten uns auf St. Maarten, für uns ein Highlight der Reise :).