Heute morgen sind wir dann mal etwas länger im Bett liegen geblieben. Nach dem vielen Laufen der letzten Tage wollten wir es heute etwas ruhiger angehen lassen. Kurz nach 8 Uhr holten wir heute unseren Frühstückskorb herein. Auch wenn die übrigen Corona-bedingten Beschränkungen aufgehoben wurden, wird hier im Hotel daran festgehalten das Frühstück in einem kleinen Korb kontaktlos zu servieren. Auch wenn das kleine Körbchen liebevoll gepackt und uns alles geschmeckt hat, wäre uns ein richtiges Buffet lieber gewesen. Zum einen hatten wir keinen richtigen Tisch im Zimmer und auch die ganzen Krümel haben wir so erneut verteilt. Da alles mit Teppich ausgelegt war, ließen die sich auch nicht so gut entfernen und wir haben am letzten Tag noch die Krümel vom ersten Tag gesehen.

Nach dem Frühstück wollten wir dann die Insel erkunden. Wir hatten uns zwar kein genaues Ziel herausgesucht und entschieden uns deshalb erstmal zum Busbahnhof zu gehen. Dort kauften wir eine Tageskarte mit „Rundkurs“ Option für 7,5 Pfund pro Person. So konnten wir mit den Linien R91 und R92 einmal komplett um die Insel fahren.

Unseren ersten Stopp legten wir am Rousse Tower im Norden der Insel ein. Beim Aussteigen wehte uns ein kräftiger Wind um die Ohren und die letzten Meter mussten wir zu Fuß zurücklegen. Zum Glück schien hier sogar noch ein bisschen die Sonne und die Regenwolken kamen nicht näher. Am Turm angekommen waren wir etwas enttäuscht, haben wir doch damit gerechnet in den Turm hineingehen zu können. Leider waren alle Türen verschlossen. Außerhalb des Turmes waren aber Anschauungsobjekte und etwas Informationsmaterial zu finden. Wir machten schnell ein paar Fotos und entschieden uns die Wartezeit zum Bus (Die Linien R91 und R92 fahren nur einmal pro Stunde) mit einem Strandspaziergang zu überbrücken.

Leider mussten wir trotzdem noch fast 20 Minuten auf den Bus warten und in der Zeit hatte uns der Wind schon ganz schön ausgekühlt. Deshalb entschieden wir uns dazu, die Inselrundtour mit dem Bus zwar weiterzumachen, stiegen unterwegs aber nicht mehr aus und fuhren somit knapp eine Stunde bis zum Busbahnhof zurück. Uns ist dabei aufgefallen, dass Jersey im Vergleich zu Guernsey viel grüner ist. Hier auf Guernsey gibt es viel mehr Steinklippen an den Stränden und weniger Bäume im Inland. Deshalb waren wir auch nicht so sehr traurig als wir wieder am Busbahnhof waren.
Auf dem Rückweg zum Hotel hielten wir noch an einem Souvenirladen, der an den letzten Tagen immer geschlossen hatte. Hier gab es zwar einige Puffin-Souvenirs, aber diese haben uns nicht so zugesagt. Somit waren wir recht zeitig wieder am Hotel.
Gegen 14 Uhr entschieden wir uns dann aber dazu noch einmal das Hotel zu verlassen. Ein paar Busminuten nördlich soll es in „The Bridge“ noch ein paar Einkaufsmöglichkeiten geben. Bevor wir den ganzen Nachmittag im Hotel verbringen, wollten wir uns diese doch noch einmal anschauen. Bei der Inseltour heute morgen sahen dort einige Geschäfte ganz interessant aus.
Doch auch hier haben wir irgendwie nicht gefunden, was uns zugesagt hat und der Souvenirladen des „Life Boat“ Service wurde schon kurz nach 13 Uhr geschlossen.
Somit entschieden wir uns nur noch einmal unsere Vorräte an dem großen Supermarkt für die nächsten Tage aufzustocken.
Direkt neben dem Supermarkt war auch noch ein großer Baumarkt. Da es bei uns ja gerade zu Weihnachten immer ein paar lustige Dekoartikel gibt, entschieden wir uns diesem auch noch einen Besuch abzustatten. Natürlich wurden wir hier fündig und nun fahren ein singender und tanzender Elch und ein singender und tanzender Schneemann mit uns nach Hause…

Als dann am Abend der angesagte Regen ausblieb entscheid sich André spontan nochmal loszufahren und Fort Grey nochmal einen Besuch abzustatten. Leider musste er dann am Busbahnhof feststellen, dass der Bus, den er nehmen wollte zur Zeit ausfällt. Somit musste er auf eine andere Linie ausweichen und kam erst mit Einbruch der Dunkelheit am Fort Grey an. Trotzdem wurden noch schnell ein paar Fotos geschossen, bevor es mit dem Bus wieder zurück zum Hotel ging.

Morgen könne wir noch einmal ausschlafen, die Fähre zurück nach Frankreich fährt erst um 14 Uhr.