Veränderungen an Juckel:

Nachdem der letzte große Urlaub schon wieder einige Wochen her ist, hat sich in unserem Juckel ein bisschen was verändert. So haben wir zum Beispiel endlich einen Thermovorhang für die Hecktür montiert. Dazu haben wir normalen Thermostoff gekauft und als 2 gleich breite Streifen zurechtnähen lassen. Ursprünglich wollten wir ihn mit einer flexiblen Schiene unterhalb der Heckfächer mit Klebeband montieren, aber die Schiene war zu flexibel und es gab zu große Löcher, durch die die kalte Luft hindurch zog. Deshalb haben wir uns dann doch vor Kopf ein paar kleine Schraublöcher gebohrt und eine feste Schiene montiert. Nun haben wir noch das Problem, dass die Streifen eigentlich zu breit sind und daher weiterhin Löcher schlagen. Übergangsweise konnten wir es mit einem „Überrollwagen“ lösen. Also einem Plastikteil, mit dem man die Vorhänge überlappend hängen kann. Wahrscheinlich werden wir die Stoffstreifen aber noch kürzen oder uns für gänzlich dickeren Stoff entscheiden… da sind wir noch immer etwas unentschlossen.

Weiterhin haben wir uns ja über die sehr harte Matratze beschwert… Leider haben wir auch einen sehr verwinkelten Schlafbereich und Maßanfertigungen würden uns ca. 900 Euro kosten, die wir noch nicht bereit sind auszugeben… Stattdessen haben wir uns eine dünne (Kinder-) Matratze bei Ikea gekauft und diese selbst passend zugeschnitten. Mal schauen, ob es eine gute Lösung ist.
Für die E-Bikes haben wir uns nun für den Fahrradträger EUFAB SD 260 entschieden. Diesen kann man recht einfach ca. 1 Meter nach hinten ausziehen, sodass man dadurch die Flügeltüren am Heck wieder öffnen kann. Man muss zwar über die Trägerstangen seitlich klettern aber im Vergleich zu den Schwenkträgern die kostengünstigere Variante. Hinzu kommt, dass die Schwenkträger mit unseren relativ schweren E-Bikes überladen wären…
Damit die Schuhe nicht immer den Eingang in der Schiebetür vollstellen und der Kühlschrank dadurch nicht geöffnet werden kann, haben wir uns ein ganz simples Hängeregal bestellt und mit Kabelbindern am Beifahrersitz befestigt.

Auch unser Händler hat zumindest schon mal 2 Aufgaben erfüllt: Die Platine der Heizung wurde getauscht und die Kabel unterhalb des Fahrersitzes ordnungsgemäß verlegt. Natürlich ist dabei dann die Verkabelung der Sitzheizung gelöst worden, was einen zusätzlichen Werkstatttag eingebracht hat… Mal schauen, wann die Arbeitsplatte nun gewechselt wird und ob es irgendwann noch eine Lösung für die Türverkleidung an der Fahrerseite gibt, weshalb sich der Sitz nur durch öffnen der Tür drehen lässt.
Nur ob wir nun eine mobile Powerstation zum Laden der Fahrrad Akkus benötigen oder nicht und wenn ja, wo wir sie sinnvoll verstauen wollen, konnten wir vor diesem Urlaub nicht mehr klären, sodass wir ggf. auf Campingplätzen Strom zapfen müssen…
Die Vorbereitung
Während es bei vielen anderen in den letzten Tagen vor Weihnachten um Aufräumen, Putzen und Essen kochen geht, ging es bei uns vorwiegend um die Planung der Route und das Packen. Nur beim Einkaufen mussten wir uns durch das Gedränge im Supermarkt quälen :-D.
Am Vormittag des Heiligen Abend hatten wir dann fast alles verräumt und zumindest die grobe Route gesteckt… In diesem Jahr haben wir ja leider nicht ganz so viele Tage am Stück frei, da muss schon gerechnet werden, was machbar wäre und was in zu viel Stress ausarten würde…
Mittags ging es dann noch fix zum See um mit Freunden traditionell den Weihnachtsbaum zu schmücken, ehe es am Abend bei leckerem Essen im Kreise der Familie gemütlich wurde.
Endlich geht es los
Am 1. Weihnachtstag ließen wir uns noch einmal vom Wecker wecken. Die letzten Sachen sowie die Fahrräder wurden bei teils dicken Regenschauern verladen, bis wir dann gegen 10 Uhr Richtung Sachsen-Anhalt aufbrechen konnten.
Trotz der Feierlichkeiten war die Autobahn noch relativ frei und wir kamen gut voran. Als wir aus NRW herauswaren, schien sogar die Sonne. Na bitte, so soll es bitte bleiben!
Am frühen Nachmittag erreichten wir dann den anderen Familienteil. Hier gab es jede Menge leckerer Kuchen und in den Geschenken waren noch einige praktische Zubehörteile von Styyl :-).
Nach dem Abendessen machten wir uns dann zu einem etwas außerhalb gelegenen kostenfreiem Stellplatz auf. Neben einer Kirche standen wir mal wieder herrlich ruhig. Ok, hin und wieder läuteten die Glocken, aber es ist ja schließlich Weihnachten, da stören die nun wirklich nicht.

Abends nutzten wir dann gleich die Chance, die neue Magnettafel hinter der Sitzbank anzubringen. Außerdem gab es noch ein Vanlet, einen magnetischen Halter für den Wassertankdeckel und einen Lockyfant, falls wir uns tatsächlich für eine Power Station entscheiden, damit das Kabel sinnvoll durch die Schiebetür geleitet werden kann. Alles bekam artig einen guten Platz und bei gemütlichem Licht konnten wir endlich mal wieder ein paar Seiten im Buch lesen.
26. Dezember
Wir haben heute Nacht richtig gut geschlafen und erst als es hell war, fuhr ein Auto auf den Parkplatz. Offenbar ein Hundehalter, der spazieren gehen wollte. Wir hatten noch etwas Zeit, da wir erst wieder zum Mittagessen in einem Restaurant verabredet waren. Die Zwischenzeit nutzten wir, zum Duschen und Wasserauffüllen.
Anschließend hatten wir eine göttliche Eingebung, die sagte, wir könnten ja schon mal zum Restaurant fahren und dort warten. Zum Glück, wenig später hätten wir nämlich keinen Parkplatz mehr für Juckel bekommen. Als wenn es den ganzen letzten Monat kein Essen gegeben hätte, so sind die Menschen ins Restaurant und später ans eröffnete Buffett gerannt. Unglaublich! Naja, ein wenig verstehen können wir es, denn das reichhaltige Buffett hat super lecker geschmeckt. Wer sich nicht sofort den Nachtisch reserviert hat, ging später auch tatsächlich leer aus… Für nächstes Jahr sind wir jetzt offiziell geschult :-D.
Nach dem Essen ging es noch für ein paar Stunden zur Familie nach Hause. Hier stellten wir dann auch mit großen Entsetzen fest, dass der Schlüssel von meinem E-bike noch zu Hause liegt. Damit haben sich die Fahrradtouren wahrscheinlich erübrigt :-(.
Erst als es bereits dunkel war, verabschiedeten wir uns und starteten nun richtig in den wohlverdienten Urlaub :-).
Richtig weit sind wir dann aber nicht mehr gefahren :-D. Etwas nördlich von Leipzig hatten wir einen klasse Parkplatz in Delitzsch am Werbeliner See entdeckt. Hier waren wir dann auch die Einzigen Übernachtungsgäste. Zwischendurch kamen zwar noch ein paar Jugendliche, die zwar bekloppt aber recht bald wieder weg waren… Sie spielten nämlich das Wettspiel, wer das Auto am schnellsten im Kreis SCHIEBEN kann… und wir wollten schon mit unserem Starter-Tool helfen kommen :-D.
Denen war es offenbar auch unangenehm, denn kurz danach waren sie verschwunden und die restliche Nacht waren wir dann ganz für uns :-).