Die Nacht war durch die Schräglage nicht ganz so optimal. Inzwischen wird deutlich, dass die weichere Matratze zwar insgesamt angenehmer ist, aber das System noch weiter ausgebaut werden muss. Oft merken wir nämlich einen unangenehmen Druck im Schulterbereich – genau dort, wo der Übergang vom Lattenrost zum einfachen Holzbrett ist…
Als wir dann morgens etwas zerknittert aus dem Bett gekrabbelt sind, stellten wir fest, dass einige unserer Nachbarn bereits abgereist waren. Früher waren wir immer die Ersten :-D.
Wir frühstückten und da das Wetter ziemlich verregnet war, hatten wir wenig Lust auf eine Runde durch das Wildgehege… Vielleicht führt uns der Weg ja in einem späteren Urlaub noch einmal hier her.
Die Motivation hier auf Biegen und Brechen noch etwas zu unternehmen, hielt sich in Grenzen und so steuerten wir allmählich auf Deutschland zu. Die Strecke nach Hause ist schließlich weit und so können wir der Rückreise am morgigen Ostermontag vielleicht ein wenig entkommen…
Mit Blick auf die Karte fiel uns mal wieder die Holstentherme in Kaltenkirchen ein. Dort waren wir ja im letzten Urlaub auch auf der Rückfahrt und fanden es ganz angenehm. Mit ungefähr 2 Stunden Fahrtzeit ein optimaler Zwischenstop.
Die Fahrt war ziemlich entspannt. Klar, ging es ja nur über die Autobahn und dort war glücklicherweise wenig los. Nachdem wir an Weihnachten zunächst den falschen Parkplatz auswählten und eigentlich hätten zahlen müssen, steuerten wir dieses Mal gleich den richtigen Platz an. Mit unserem Juckel brauchten wir natürlich wieder mehr Platz und stellten uns längs auf 3 Plätze. Immerhin ist noch einiges frei, da sollte es kein Problem sein.
Genau wie am ersten Januar war es auch heute relativ leer in der Therme und wir konnten alle Bereiche ausgiebig nutzen. Die Wassertemperatur war glücklicherweise genau so angenehm, wie erwartet und so hatten wir zwei entspannte Stunden. Einzig, der ewige Geruch nach Essen machte es ein wenig fies. Das Frühstück ist schließlich schon wieder einige Zeit her.
Nachdem wir die Therme dann wieder verlassen hatten, entschieden wir uns kurzerhand für ein Feiertagsfestmahl beim goldenen M ;-).
Da sich das Wetter in den letzten Stunden deutlich verbessert hat, entschieden wir uns als nächstes, für einen Kurzbesuch in Hamburg. Hier gibt es nämlich auch noch drei besondere Geocaches, die wir schon viel zu lange aufgeschoben haben.
Zunächst ging es in ein Naherholungsgebiet im Alstertal. Durch den Feiertag und das angenehme Wetter war hier sogar jede Menge los. Wir beschäftigten uns ein wenig mit den Böden und freuten uns bei unserem Spaziergang auch über die Sonnenstrahlen.

Als nächstes ging es noch mitten in die Innenstadt von Hamburg. Wir erhofften uns, dass es am Ostersonntag nicht ganz so voll ist und ergatterten sogar einen recht günstig gelegenen Parkplatz an der Außenalster. Von hier spazierten wir, wie gefühlt 1000 andere am Wasser entlang zum Rathaus.
Dort warteten einige aufwändig zu beantwortende Fragen auf uns, bei denen wir uns von befreundeten Geocachern gerne unter die Arme greifen ließen. Sie waren vor einiger Zeit schon hier und hatten glücklicherweise alles notiert.
Leider war unsere Parkzeit auf 3 Stunden begrenzt, weshalb wir mit einem Eis in der Hand dann doch schon wieder zurück zu Juckel mussten… Glücklicherweise waren wir schon öfter in Hamburg, dennoch ist die Stadt immer wieder eine Reise wert.

Zuletzt besuchten wir noch zur Boberger Sanddüne. Im Sand sollte Sternenstaub zu finden sein, weshalb wir den Sand mit einem Magneten absuchten. Für die anderen Besucher muss das ziemlich lustig ausgesehen haben :-D. Inzwischen war die Sonne vollständig heraus gekommen und wir brauchten nicht mal mehr eine Jacke. So hätte es gerne die ganze Zeit sein können!
Die verbleibende Tageshelligkeit wollten wir noch nutzten, um zumindest aus der Stadt raus gen Süden zu kommen und wählten nach einiger Recherche einen einfachen Parkplatz in Fischerhude. Dieser lag zwar einige Kilometer von der Autobahn entfernt, aber die offiziellen Alternativen haben uns nicht wirklich zugesagt.
So standen wir dann neben der freiwilligen Feuerwehr, die glücklicherweise kein eigenes Osterfeuer anbot und hofften, dass sie nicht wegen irgendwelcher Einsätze ausrücken müssen.
Zu später Stunde gesellte sich noch ein anderer Kastenwagen zu uns. Freundlicherweise parkten sie eine Reihe weiter sodass wir viel Abstand behielten. So soll es sein!
Den letzten Abend nutzten wir dann noch, um unsere Bücher auszulesen. Zu Hause werden wir durch die ganzen Urlaubsnachbereitungen erst einmal wieder weniger Zeit zum Lesen haben…