Beim Aufstehen heute Morgen war irgendwie schon klar, dass uns kein letzter Sonnen-Strand-Tag bevorstehen wird. Es regnete und war zudem recht windig :-(.
Während wir frühstückten, kontrollierten wir die verschiedenen Wetter-Apps, aber sie alle versprachen hier heute nur noch Regen. Wir recherchierten noch ein wenig nach Alternativen, fanden aber Nichts passendes und so entschieden wir, zumindest schon mal nach Deutschland zu fahren. Bis 12 Uhr abwarten, um in der 3. besten Eisdiele Dänemarks noch ein letztes Softeis zu essen, war für uns bei diesem grausamen Wetter keine Option.
Auf den ersten Kilometern durch Stillinge sahen wir viele Malereien auf der Straße. Schon auf der Hinfahrt haben wir sie registriert, konnten damit aber nichts anfangen. Aus dieser Sicht waren die Schriftzüge nun lesbar und wir verstanden, dass die Tour de France, die mit unserem Urlaub begann (ihr erinnert euch, einen Tag später wäre die Stoerebelt-Brücke gesperrt worden), genau hier durch führte. Den Malereien nach zu urteilen haben einige in den Ferienhäusern gewohnt und die Fahrer angefeuert. Wir persönlich freuen uns, dass dieses Spektakel so galant an uns vorbei gezogen ist.
Recht bald erreichten wir nun die Autobahn und der Weg führte uns direkt zur Stoerebeltbrücke.
Die Überfahrt über die Brücke war recht unangenehm, denn der Wind drückte ganz schön von der Seite. Mit reduzierter Geschwindigkeit passierten wir sie aber erfolgreich.
Auf den Straßen war recht wenig los und so erreichten wir schon bald das Koldinger Kreuz. Ab hier ging es dann für uns steil nach Süden, der Sonne entgegen. Wobei, die Sonne zeigte sich leider nicht wirklich.
Und so fuhren wir dann bei grauem Regenwetter über die Grenze nach Deutschland. Von der deutschen Seite gibt es keinerlei Kontrollen und so verlief es staufrei. Alle, die gerade auf dem Weg nach Dänemark sind, hatten einen kleinen Grenzstau vor sich.
Immer auf der Suche nach besserem Wetter ging es kontinuierlich nach Süden. Erst kurz vor NRW wurde das Wetter dann langsam besser. Da wollten wir dann aber auch nicht mehr und so fuhren wir auch die letzten Kilometer bis wir am frühen Abend dann nach über 3 Wochen und ca. 8.500 Kilometern wieder zurück in Dortmund waren.

Oft freut man sich ja auf bestimmte Dinge, wenn man lange nicht zu Hause war. Das Gefühl haben wir dieses Mal so gar nicht! Wenn es die Zeit zulassen würde, wären wir auf Jedenfall noch länger geblieben… Aber wahrscheinlich, weil man sich ein WoMo einfach so einrichten kann, wie man es von zu Hause kennt und die wichtigsten Habseligkeiten mitgenommen werden können.
Immerhin hatten wir so ein wenig mehr Zeit, alles wieder auszupacken. Da wir die Vorräte fleißig verbraucht hatten, war es nun gar nicht mehr sooo viel.
Das Wochenende wurde dann noch genutzt, um das WoMo von innen zu reinigen, die viele Wäsche zu waschen und alles nach und nach wieder an die richtigen Plätze zu räumen.
Ein wenig schade war es dennoch und wir wären lieber noch einen Tag länger bei schönem Wetter im Norden geblieben, aber in diesem Jahr hat es mit dem Wetter einfach nicht so gut gepasst… Und trotzdem hat uns der Urlaub super gut gefallen 🙂
Wir hoffen, ihr hattet Spaß beim Lesen des Urlaubstagebuchs. Wir werden noch einen extra Beitrag mit Tipps, Ideen und einem persönlichen Fazit hinzufügen und dann heißt es, auf den nächsten Urlaub warten ;-).